Der Kunde war begeistert:
„Wir wollen ein praxisnahes Verkaufstraining für unser gesamtes Vertriebsteam, 23 Personen, verteilt über ganz Europa. Und dies live aus unserem Hauptsitz in St. Gallen. Sie moderieren, wir streamen. Kein Problem für Sie, oder Herr Iaderosa?“
Natürlich nicht. Ich liebe solche Herausforderungen.
Und doch wurde dieses Projekt zu einer echten Meisterprüfung. Und brachte mich mehrmals arg ins Schwitzen!
Die Idee:
Ein interaktives, mehrsprachiges Verkaufstraining, das gleichzeitig Teilnehmende aus 12 Ländern erreicht, direkt übertragen aus dem Konferenzraum des Kunden. Live-Coachings, Rollenspiele, Gruppenarbeiten via Breakout-Rooms. Alles remote. Alles synchron.
Die Stolpersteine?
– Die Internetleitung des Kunden war… ambitioniert.
– Die interne IT war zurückhaltend: „Zoom? Teams? Lieber gar nichts Neues installieren.“
– Einzelne Teilnehmende, besonders aus Süd- und Osteuropa, hatten eine instabile Verbindung, teilweise kein Mikrofon, teils gar keine Webcam. Nicht wirklich hilfreich.
– Drei Teilnehmende meldete sich per Handy aus dem Auto, während der Fahrt.
– Der Betrieb hatte es verpasst, grundlegende Anweisungen zu versenden (trotz Vereinbarung!): keine Info zu Mindestanforderungen, keine Checkliste für Technik, keine Klarheit zur Erwartungshaltung.
– 2 Teilnehmende glänzten durch no-shows.
– 1 Teilenhmerin sprach kein englisch.
– Die erste interaktive Übung scheiterte am VPN.
Was muss unbedingt bei solchen Aufträgen beachtet werden?
– Verbindliche Mindestanforderungen für Technik, Teilnahmequalität und Setting, klar kommuniziert im Vorfeld.
– Ein technischer Testlauf, nicht nur für mich, sondern für alle Beteiligten.
– Ein Ansprechpartner aus der IT, der im Training live unterstützen kann.
– Backup-Pläne für Tools, Inhalte und Interaktionen, offlinefähig denken, auch wenn’s online läuft.
– Vorab-Warm-up, um Berührungsängste mit Kamera, Mikro und Plattform abzubauen.
– Interaktive Gestaltung mit Plan B – denn wenn das Internet streikt, braucht es Alternativen, die trotzdem Wirkung erzeugen.
Am Ende sagte der Vertriebsleiter:
„Das war das persönlichste virtuelle Training, das wir je erlebt haben. Es hat richtig was ausgelöst bei uns.“
Mein Fazit:
Verbindung braucht mehr als nur Technik. Sie braucht Klarheit, Vorbereitung und echtes Interesse am Gegenüber. Und Kontrollen!
Wer Wirkung will, muss Wirkung ermöglichen.
Sie planen ein internationales, virtuelles Training und wollen, dass es mehr wird als nur ein Webinar?
Lassen Sie uns sprechen. Wir von FinOptima bringen Ihre Teams zusammen. Mit Wirkung.
Potentiale entfalten – Erfolge feiern.

